Etwa 30% dieser Gründe sind “männlicher” Natur: Veränderungen im Bereich der Hoden, Verschluss der Samenleiter, Erkrankungen der Prostata, Störungen bei der Ejakulation oder Erektion und Veränderungen des Samens.
30% sind „weiblicher“ Natur, wie eine vorzeitige Menopause, Endometriose, Verschlüsse oder Schädigungen der Eileiter, Gebärmutter- oder Gebärmutterhals-Anomalien oder ovulatorische (den Eisprung betreffende) Probleme.
Weitere 20% sind auf eine Mischung bzw. Kombination der vorgenannten Ursachen zurückzuführen, die bei beiden Partnern zu suchen sind. Wir ziehen es im Übrigen vor, von Ursachen oder Gründen zu sprechen, die bei beiden Partnern liegen, denn – egal, um welches Problem es sich handelt – immer ist die Mitwirkung beider Partner von entscheidender Bedeutung.
Bei den restlichen 20% handelt es sich um unerklärliche Ursachen, was nicht bedeutet, dass es keinen Grund für die Sterilität gibt, sondern nur, dass dieser Grund eben nicht geklärt werden kann.