Glossar

  • Amenorrhoe: Ausbleiben oder unnormale Unterbrechungen der Menstruation.
  • Anovulation: Ausbleiben des Eisprungs. Es ist möglich, dass eine Frau ihre Menstruation hat, ohne dass es einen Eisprung gab.
  • Antikörper: Manchmal bilden Frauen Antikörper gegen die Samenzellen ihres Partners und selbst der Mann kann Antikörper gegen seine eigenen Spermien erzeugen.
  • Aufbereitung/ Qualifizierung: Technik, mit der die beweglichen Spermien ausgewählt und konzentriert werden, da eine zu geringe Beweglichkeit einer der Faktoren ist, der mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wird.
  • Azoospermie: Im Sperma finden sich keine Samenzellen.
  • Co-Kultivierung des Embryos: Technik zur Kultivierung, mit der Embryos bis zu sechs Tagen im Labor kultiviert werden, was ihre Qualifizierung für eine Schwangerschaft verbessert. Diese Behandlung wird bei Patienten angewendet, bei denen es nach der Einpflanzung mehrfach zu Fehlschlägen gekommen ist.
  • Cryo-Top: Methode zur Eizellen-Vitrifikation aus Japan, die IVI mit großem Erfolg zum ersten Mal in Spanien eingesetzt hat. Dank dieser Technik kann erreicht werden, dass 98% der vitrifizierten Eizellen überleben, im Gegensatz zu nur 70% mit der herkömmlichen Einfrierung (s. Vitrifikation).
  • Eizellen-Spende: Das Eizellen-Spendenprogramm wurde für Patienten entwickelt, die aus unterschiedlichen Gründen keine Eierstock-Funktion aufweisen, durch die Eizellen entwickelt werden, die für eine Schwangerschaft qualitativ gut genug sind: Frauen, die vorzeitig in der Menopause sind oder denen beide Eierstöcke entfernt wurden, Patienten, die chromosomale Anomalien aufweisen, die systemisch an ihre Nachkommen weitergegeben würden, Frauen, die nicht gut auf eine medikamentöse Stimulation der Eierstöcke ansprechen oder bei denen es wiederholt zu Fehlschlägen bei der In-Vitro-Fertilisation gekommen ist. Durch die Eizellen-Bank sind gespendete Eizellen von jungen und gesunden Frauen verfügbar, die ihre Gameten (Keimzellen) uneigennützig jenen Frauen spenden, die sie benötigen.
  • Epipidymale Spermienaspiration (MESA): Entnahme von Spermien durch Aspiration des Inhaltes der epipidymalen Tumuli, insbesondere in Fällen von obstruktiver Azoospermie (Vasektomie, Samenleiter-Aplasie).
  • Einfrierung von Embryonen: Nach der Beendigung einer In-Vitro-Befruchtung und dem Transfer der ausgewählten Embryonen kommt es immer häufiger vor, dass Embryonen von hoher Qualität übrigbleiben. Diese werden dann für den Fall kryokonserviert, dass eine Schwangerschaft nach dem Transfer der „frischen“ Embryos fehlschlägt oder eine zweite Schwangerschaft gewünscht wird.
  • Eileiter: Dabei handelt es sich um zwei Leiter, die von jedem Eierstock in die Gebärmutter führen. Im Eileiter findet auch die Befruchtung statt.
  • Ektopisch: Anormale Schwangerschaft, bei der sich die befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutter einnistet und zwar normalerweise in einem der Eileiter, in den Eierstöcken oder in der Bauchhöhle.
  • Embryo: Anfangsstadium des Fötus-Wachstums, von der Empfängnis bis zur 8. Woche der Schwangerschaft.
  • Endogen: Vom eigenen Körper gebildet.
  • Endometrium (Gebärmutterschleimhaut): Membran, die die Gebärmutter auskleidet. Im Verlaufe des Monatszyklus wird sie immer dicker, bis der Eisprung erfolgt. Im Falle einer Befruchtung kann sich die Eizelle in ihr einnisten. Passiert dies nicht, kommt es zur Menstruation.
  • Endometriose: Gynäkologisches Leiden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht innerhalb des Uterus, sondern nach außen, an anormalen Stellen, wie den Eileitern, den Eierstöcken oder im Bauchraum wächst.
  • Epidídymis (Nebenhoden): Einer der beiden Leiter, die das Sperma über die Ductuli efferentes in die Samenleiter transportiert.
  • Exogen: Außerhalb des Körpers entstanden.
  • Eizellen-Entnahme: Gewinnung der Eizellen, die sich in den Eierstock-Follikeln befinden, um sie anschließend mithilfe von medizinisch unterstützten Reproduktionstechnologien, wie IVF oder ICSI, in vitro oder in vivo zu befruchten.
  • Eisprung: Bruch und Entleerung des reifen Follikels im Eierstock, was zum Ausstoß der Eizelle in die Gebärmutter führt, normalerweise in der Mitte eines Monatszyklus.
  • Eierstock-Punktion: Eizellengewinnung durch vaginale Punktion/ Absaugung.
  • FISH: Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung. Wird zum Nachweis von Chromosomen bei der Genetischen Präimplantations-Diagnostik verwendet.
  • FSH: Follikelstimulierendes Hormon. Wird in der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet.
  • Follikel: Jedes der Bläschen im Eierstock, in dem sich die Eizellen entwickeln.
  • Gameten: Keimzellen (Eizellen bei der Frau und Samenzellen beim Mann), bei deren Vereinigung ein neuer Mensch entsteht.
  • Genetische Präimplantationsdiagnostik (PID): In einigen ganz bestimmten Fällen besteht ein erhöhtes Risiko der Übertragung von Erbkrankheiten (Hämophilie (Bluterkrankheit), Muskeldystrophie, etc.). In diesen Fällen müssen sich betroffene Paare einem In-Vitro-Fertilisationszyklus unterziehen (IVF), durch den Embryonen gewonnen werden können, bei denen eine sog. Blastomerzelle isoliert wird. Durch die gezielte genetische Untersuchung dieser spezifischen Zelle kann man die betreffende Krankheit ausschließen, damit nur gesunde Embryos eingepflanzt werden.
  • Gonadotropine: Hormone (follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH)), die die Zellaktivität in den Eierstöcken und Hoden stimulieren.
  • Hodenbiopsie: Chirurgischer Eingriff zur Entnahme des Hoden-Parenchyms. Das Ziel kann die Diagnose einer Organkrankheit oder die Diagnose von Samenzellen bzw. im Falle einer Azoospermie die Suche nach Samenzellen sein.
  • Hirnanhangdrüse (Hypophyse): Endokrine Drüse, die im unteren Teil des Gehirns sitzt und FSH, LH und andere Hormone ausschüttet, die für Wachstum und Entwicklung und für die Fruchtbarkeit verantwortlich sind.
  • Hyperprolaktinämie: Steigerung des Prolaktin-Hormonspiegels im Blutkreislauf. Sie ist eine der Ursachen für Unfruchtbarkeit.
  • Hypothalamus: Endokrine Drüse im Zwischenhirn, die verschiedene Funktionen kontrolliert, wie die Körpertemperatur und den Appetit sowie die Ausschüttung der Hormone durch die Hypophyse.
  • Hysterosalpinographie (HSG): Radiologische Untersuchung durch den Gebärmutterhals, durch die die Normalität der Gebärmutterhöhle und die Durchlässigkeit der Eierstöcke geprüft werden kann. Ein Verschluss beider Eierstöcke würde eine natürliche Befruchtung unmöglich machen. Sie wird nach Ende der Regelblutung durchgeführt.
  • Hysteroskopie: Ergänzende Untersuchung zur HSG. Durch die durch den Gebärmutterhals eingeführten optischen Geräte können Anomalien erkannt und vielfach auch behandelt werden.
  • Hormone: Von speziellen Zellen in Organen, wie den endokrinen Drüsen ausgeschüttete Substanzen. Die Hormone arbeiten wie chemische Boten und wirken auf die Regulierung der Stoffwechselvorgänge im gesamten Körper ein.
  • Hoden: Männliche Sexualorgane. Sie befinden sich im Hodensack, schütten das männliche Hormon Testosteron aus und produzieren die männlichen Fortpflanzungszellen (Spermien).
  • In-Vitro-Fertilisation: Diese besteht aus der Befruchtung einer Eizelle durch eine Samenzelle außerhalb des weiblichen Körpers, also im Labor; anschließend wird sie transferiert, d.h. der so entstandene Embryo wird in die Gebärmutter eingepflanzt. Für diesen Vorgang ist eine perfekte Koordinierung des Teams erforderlich, das multidisziplinär sein und aus Experten verschiedener Fachbereiche bestehen muss: Gynäkologen, Fachärzte für Reproduktion, Andrologen (Spezialisten für männliche Unfruchtbarkeit), Biologen, Laboranten, Genetiker, etc.
  • ICSI: Intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Diese besteht aus der Einbringung/ Injektion einer einzelnen Samenzelle in die Eizelle. Da nur eine einzige Samenzelle pro Eizelle erforderlich ist, kann dies im Gegensatz zur IVF-Methode auch mit Samenspenden von sehr geringer Qualität erfolgen. Diese Technik ist speziell für Männer gedacht, der Samenqualität oder –quantität eigentlich unzureichend ist. Sie funktioniert selbst bei Patienten mit Azoospermie. Andere Personen, die von dieser Behandlungsart profitieren, sind Querschnittgelähmte, bei denen es aufgrund ihres Leidens zu Ejakulationsstörungen kommt oder Männer, bei denen eine Vasektomie vorgenommen wurde und die sich danach entscheiden, ein Kind zu bekommen.
  • Implantation/ Einpflanzung: Verfahren, mit dem sich die befruchtete Eizelle in die Wände der Gebärmutterschleimhaut einnistet und sich dann zum Fötus entwickelt.
  • In Vitro: Lateinischer Begriff, der “in einem Glas” bedeutet, d.h. diese Technik wird in einem Reagenzglas durchgeführt.
  • In Vivo: Wörtlich bedeutet es “im Lebendigen”, also im Körper, im Gegensatz zur Methode im Labor.
  • Idiopathische Unfruchtbarkeit: Dieser Begriff wird gewählt, wenn man trotz minutiöser Untersuchung keine offensichtliche Ursache für die Unfruchtbarkeit findet.
  • Karyotyp: Test, mit dem mögliche genetische Anomalien erkannt werden.
  • Kryokonservierung: Verfahren zur Konservierung von Embryonen oder Spermien, die bei sehr niedrigen Temperaturen eingefroren werden. Im Allgemeinen werden sie in Flüssig-Stickstoff bei -196ºC aufbewahrt.
  • Künstliche Insemination: Diese ist die einfachste der medizinisch unterstützten Reproduktionstechniken. Sie besteht darin, den zuvor im Labor aufbereiteten, „qualifizierten“ Samen des Partners oder eines Spenders in die Gebärmutter einzubringen, wodurch es anschließend zu einer „natürlichen“ Befruchtung im Körper der Frau kommt.
  • Laparoskopie: Chirurgische Untersuchung, bei der ein optisches Gerät durch den Bauchnabel eingeführt wird, das eine direkte Ansicht der Genitalien ermöglicht. Heute wird diese Methode als Ergänzung zu einer HSG (s. Hysterosalpinographie) angewendet. Sie kann auch zur Entfernung von Eierstock-Zysten oder Gebärmutter-Myomen eingesetzt werden.
  • LH: Luteinisierendes Hormon, das in der Hirnanhangsdrüse gebildet wird.
  • Müllersche Fehlbildungen (Uterus septus, Uterus bicornis): Angeborene Anomalien der Gebärmuttermorphologie, die als Folge von Störungen der Organogenese während der intrauterinen (also im Mutterleib befindlichen) Lebensphase entstanden sind.
  • Meiose: Eine Art der Zellteilung, die nur in den Eierstöcken und in den Hoden stattfindet.
  • Menarche: Erstes Auftreten der Menstruation in der Pubertät.
  • Menopause: Ausbleiben der Menstruation. Tritt normalerweise zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr ein.
  • Menstruation: Wenn eine reife Eizelle nicht befruchtet wurde, setzt die Regelblutung ein, die eine Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut darstellt. Diese stellt sich bis zur Menopause einmal jeden Monat ein.
  • “MESA” Mikrochirugische epididymale Spermienaspiration: Mit dieser Technik wird Sperma direkt aus den Nebenhoden entnommen. Bei Vorliegen einer Azoospermie wird üblicherweise dieses Verfahren gewählt.
  • Mitose: Normaler Zellteilungsprozess
  • Östrogene: Hormone, die hauptsächlich in den Eierstöcken produziert werden. Sie sind von ausschlaggebender Bedeutung für die geschlechtliche Entwicklung der Frau und ihrer Fortpflanzungsorgane.
  • Oligomenorrhoe: Unregelmäßige Monatsblutungen.
  • Oligospermie (Oligozoospermie): Sehr geringe Anzahl an Samenzellen im Sperma.
  • Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS): Nicht sehr häufig vorkommendes Syndrom, das sich während der Einleitung eines Eisprungs oder im Verlaufe einer der Techniken zur medizinisch unterstützten Reproduktion einstellen kann. Es manifestiert sich anhand von Symptomen, wie einer Vergrößerung der Eierstöcke, Ansammlung von Flüssigkeit, einer gespannten Bauchdecke und Gewichtszunahme.
  • Pränatal-Diagnose: Ermöglicht die Erkennung jeder Art embryonaler oder fötaler Anomalien. Die Dank zytogenetischer und biochemischer Techniken und hochauflösenden Ultraschalls erzielten Resultate ermöglichen die pränatale Erkennung von 80% der angeborenen Schädigungen. Die am weitesten entwickelte Technik ist die Amniozentese (Entnahme des Fruchtwassers zur Untersuchung des „Karyotyps“ beim Fötus) in der 14. – 16. Woche der Schwangerschaft.
  • Primäre Sterilität: Wenn ein Paar nach eineinhalb Jahren ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft erreicht hat.
  • Primäre Unfruchtbarkeit: Dieser Begriff wurde für Paare gewählt, bei denen es zwar zu einer Schwangerschaft kommt, aber nicht bis zum Ende ausgetragen werden kann und zu einem normalen Neugeborenen führt.
  • PCR: Polymerase-Kettenreaktion. Sie wird zur Kennzeichnung genetischer Mutationen bei der Genetischen Präimplantations-Diagnostik genutzt.
  • Peritoneum (Bauchfell): Widerstandsfähige und farblose Membran, die die Außenwand der Gebärmutter bedeckt.
  • Plazenta (Mutterkuchen): Schwammähnliches Organ, das mit der Gebärmutterschleimhaut verwachsen ist, durch das Nährstoffe und Sauerstoff aus dem Blutkreislauf der Mutter durch die Nabelschnur an den Fötus weitergegeben werden.
  • Progesteron (Gelbkörperhormon): Weibliches Sexualhormon, das nach dem Eisprung durch den Gelbkörper gebildet wird. Auf diese Weise wird die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vorbereitet.
  • Prolaktin: Von der Hypophyse ausgeschüttetes Hormon, das die weibliche Brust auf das Stillen vorbereitet und für die Milchsekretion sorgt.
  • Proliferation/ Vermehrung: Begriff, der sich auf die Vermehrung von Zellen bezieht.
  • Retrograde (rückwärtige) Ejakulation: Während der Ejakulation wird die Samenflüssigkeit rückwärts in die Harnblase ausgestoßen. Dies passiert oft im Zusammenhang mit einer Resektion der Prostata oder Neuropathien, wie der, die bei Diabetes nach einer langen Dauer der Krankheit entsteht.
  • Reife Eizellen: Weibliche Gameten (Keimzellen)
  • Spermienentnahme aus den Hoden (TESA): Mikrochirurgische Technik, mit der es möglich ist, Spermien nach einer Biopsie des Testikelgewebes direkt aus den Hoden zu entnehmen.
  • Sekundäre Unfruchtbarkeit: Wenn es nach einer Schwangerschaft und einer normalen Geburt nicht mehr zu einer zweiten Schwangerschaft kommt, die mit einem normalen Neugeborenen endet.
  • Samen-Reinigung: Behandlung, denen Samenproben von Männern unterzogen werden, die mit einem HIV- und/oder HCV-Virus infiziert sind, um den Virus zu entfernen und den Samen damit für eine Verwendung in der medizinisch unterstützten Reproduktion sicher zu machen, ohne dass Mutter oder Fötus infiziert werden. Dies geschieht im Übrigen erst, nachdem das Nichtvorhandensein eines Virus durch einen nested-PCR-Test bestätigt wurde, ein Analyseverfahren, mit dem mit nahezu 100%iger Sicherheit jedweder Rest etwaig noch vorhandener Viren erkannt werden kann.
  • Samen: Spermien und Samensekrete, die während des männlichen Orgasmus ejakuliert werden.
  • Spermiogramm: Untersuchung, bei der die Konzentration an Spermien, ihre Beweglichkeit und ihre Morphologie analysiert werden, um mögliche Störungen festzustellen oder auszuschließen.
  • Schwangerschafts-Ultraschall: Diagnosetechnik, die den vom Organismus erzeugten Ultraschall in Bilder umwandelt. Sehr hilfreich für die Diagnose von Eisprung-Problemen.
  • Spermien: Durch die männlichen Fortpflanzungsorgane erzeugte Gameten (Keimzellen).
  • Sterilität: Unvermögen einer Person oder eines Paares, eine Schwangerschaft auszutragen.
  • Sekundäre Sterilität: Wenn ein Paar nach dem ersten Kind in den folgenden 2 – 3 Jahren ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine neue Schwangerschaft erreicht.
  • Testosteron: Männliches Sexualhormon, das von den Hoden und der Adrenaldrüse produziert wird. Es ist für die Entwicklung der meisten körperlichen Merkmale des erwachsenen Mannes verantwortlich.
  • Uterusmyom: Gutartiger Gebärmuttertumor, der von der Muskelwand abhängt und je nach Größe und Relation zur Gebärmutterschleimhaut die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
  • Unreife Eizellen: Fortpflanzungszellen der Frau. Bei der Geburt enthält ein Eierstock 1 – 2 Millionen Eizellen. In der Pubertät existieren noch 400.000 – 500.000 und hiervon reifen nur 400 – 500 bis zum Eisprung heran: eine pro Monat bis zur Menopause.
  • Uterus (Gebärmutter): Birnenförmiges Organ, das den Fötus während der Schwangerschaft umschließt und nährt. Bei der Geburt bringt es starke, rhythmische Wehen hervor, um das Kind auszustoßen.
  • Varikozele: Erweiterung der beiden Venen, die das Blut aus dem Hodensack transportieren, die durch ein Problem in den Samensträngen verursacht werden. Etwa 40% der männlichen Unfruchtbarkeit ist auf diese Ursache zurückzuführen.
  • Vas deferens: Samenleiter
  • Vitrifikation: Die Vitrifikation von Eizellen ist im Vergleich zu allen anderen Techniken zur Erhaltung der Fruchtbarkeit einfach unverzichtbar, denn dank ihr ist es möglich, die Fortpflanzungsfähigkeit einer Frau solange zu erhalten, wie sie möchte und zwar mit denselben Chancen auf eine Schwangerschaft, wie zu dem Zeitpunkt, zu dem die Eizellen vitrifiziert wurden.
  • Der Vorteil der Vitrifikationstechnik liegt darin, dass sich im Gegensatz zum langsamen Einfrierverfahren aufgrund der Schnelligkeit, mit der die Eizellen eingefroren werden, keine Eiskristalle bilden, die die Zellstrukturen der Eizelle verletzen können.
  • Die Vorgehensweise ist die gleiche, wie bei einem IVF-Zyklus: Stimulation der Eierstöcke mit Hormonen und Absaugung der Eizellen, aber anstatt sie zu befruchten werden sie per Vitrifikation (Cryotop-Methode) eingefroren und dann in flüssigem Stickstoff aufbewahrt.
  • Zygot: Erstes Entwicklungsstadium eines Embryos, befruchtete Eizelle